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5 Schritte aus der Einsamkeit als Mama

Bist Du gerade mit Deinem Baby daheim? Ihr seid 24/7 zusammen und dennoch fühlst Du Dich allein, sehnst Dich nach Austausch, ja auch manchmal nach Deinem alten Leben zurück? Dann helfen Dir diese 5 Schritte aus der Einsamkeit als Mama heraus.

Ich kann Dich gleich beruhigen. So wie Dir erging es mir mit meinem ersten Kind auch, und so ergeht es tagtäglich sehr vielen Müttern. Wir reden nur leider immer noch viel zu wenig darüber.

Es erscheint auf den ersten Blick ja auch absurd. Wir können nicht mehr allein auf’s Klo gehen und fühlen uns dennoch einsam. Wir sind also gefühlt nie ALLEIN, fühlen uns aber mit unserem Baby dennoch oft EINSAM.

Was heißt EINSAM eigentlich?

Vielleicht hilft Dir zum Verständnis erst einmal der Blick auf diese beiden Wörter: ALLEIN meint einen Zustand, während EINSAM ein Gefühl beschreibt. Lass sie uns mal aufdröseln.

Wenn wir ALLEIN sind, dann ist niemand um uns herum. Wir sind schlicht allein in einem Raum oder an einem Ort und zwar ohne uns zwingend EINSAM zu fühlen. Ganz im Gegenteil, manchmal tut es uns sogar ganz gut, einfach einmal ALLEIN zu sein.

Wenn wir uns hingegen EINSAM fühlen, dann fühlen wir uns oftmals verlassen und isoliert von anderen Menschen. Vielleicht fühlen wir uns in unserer EINSAMKEIT ganz anders als alle anderen Menschen um uns herum, fühlen uns also nicht zugehörig. (Dieses Gefühl kann sich so stark manifestieren, dass sich die Betroffenen Hilfe holen sollten.)

Cut yourself some slack!

Für uns hier bedeutet diese Unterscheidung zunächst einmal Erleichterung, oder?! Denn diese Punkte treffen sowas von zu, wenn Du gerade Mama geworden bist: Du hattest vorher ein erfülltes Leben mit einem tollen Job, einer gut funktionierenden Partnerschaft, einem super Freundeskreis und Deinen Hobbys bzw. Interessen. Du konntest meist tun, was Du wolltest, wann Du es wolltest und mit wem Du es wolltest.

Plötzlich ist da aber dieses kleine Menschlein, das rund um die Uhr versorgt werden will. Ein Baby verändert einfach alles. Ein Baby läuft nicht einfach so mit. Klar, es gibt Mütter, die sich leichter tun als andere. Doch für die meisten Frauen, die zum ersten Mal Mama werden, bedeutet es, dass die eigene Welt einmal komplett auf den Kopf gestellt wird. Der vormals selbstbestimmte Alltag ist nun fremdbestimmt, außerhalb unserer Kontrolle.

Wir erleben uns als nicht mehr sehr selbstwirksam.

Konnten wir vorher im Job mit unseren Kompetenzen glänzen, wickeln, füttern und tragen wir nun Stunde um Stunde, Tag um Tag ein Baby. Viel mehr kriegen wir vor allem in den ersten Monaten nicht gebacken und fühlen uns so nützlich wie ein Kropf. Zugleich sind wir unfassbar erschöpft von all der Anstrengung, dem Schlafmangel und dem Hormonkarussell. Die Tage vergehen. Nur womit eigentlich genau?

Auch unsere Freundschaften werden von dieser allumfassenden Veränderung, die ein Baby mit sich bringt, berührt. Oft haben unsere Freundinnen bereits ältere Kinder oder sie haben (noch) keine Kinder. In den seltensten Fällen wird eine gute Freundin zum selben Zeitpunkt Mutter. Dazu kommt, dass sich unser Alltag von jetzt auf gleich um dieses Menschlein dreht. Natürlich hat all das Auswirkungen auf unsere Beziehungen.

Ich hoffe, Du bist jetzt an dem Punkt, wo Du voller Verständnis mit Dir selbst bist.

Denn Du darfst Dich einsam fühlen!

Ja, da ist Dein heißgeliebtes Baby. Es ist wunderbar, Mama zu sein. Nur bist Du eben auch ziemlich viel mit diesem Winzling allein. Alle Dinge, die vorher Dein Leben ausgemacht haben, sind erst einmal nicht mehr da. Good news: Sie kommen wieder! Die meisten zumindest, versprochen. Doch jetzt bist Du tatsächlich mit Deinem Baby allein. Und an manchen Tagen fühlt sich das schlicht einsam an.

Geh es an!

Was kannst Du also tun? Keine Bange! Du kannst aktiv werden und dem Gefühl der Einsamkeit entgegenwirken. Versuche einmal diese 5 Schritte aus der Einsamkeit als Mama!

Schritt #1 Erschaffe Dir Deine eigene Routine!

Routinen helfen uns Menschen dabei, wieder Fuß zu fassen in neuen Situationen. Daher überlege einmal, wie Du Dir Deine Tage strukturieren kannst. Ich hatte (und habe bis heute) eine Faustregel, an der ich mich orientiere: Setze Dir eine Aktivität am Tag. Beobachte einfach mal, welche Dinge Dir und Deinem Baby zu welchem Zeitpunkt gut tun und bringe dann eine Aktivität unter, die Dich unter Leute bringt. Das können banale Dinge sein, wie einkaufen gehen oder spazieren gehen, oder etwas eventmäßigere Aktivitäten, wie ins Museum gehen oder ins Café/Biergarten gehen. So wirkst Du dem Gefühl der Einsamkeit entgegen.

Schritt #2 Sprich mit Deinem Partner!

Dieser Punkt ist mir so wichtig. Dein Partner kann nicht in Deinen Kopf schauen. Wenn Du nicht offen über Deine Gefühle sprichst, kann er wenig ausrichten. Ihr seid ein Team! Ihr seid beide Eltern! Ihr dürft beide sagen, wie Ihr Euch fühlt und was Ihr braucht.

Schritt #3  Triff andere Mütter!

Du wünschst Dir Austausch mit Frauen, die in derselben Lage sind wie Du? Dann nix wie ran an andere Mütter! Hier habe ich Dir 5 Tipps zusammengestellt, wie Du im ersten Jahr mit Deinem Baby andere Mütter kennenlernst. Da ist sicher einer für Dich dabei.

 


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Schritt #4  Geh mal wieder allein aus!

So so wichtig! Sobald es Dir körperlich möglich ist, geh allein aus! Triff eine Freundin auf ein Kaltgetränk, setz Dich in eine Café und lies einen Roman oder geh ins Kino! Tu einfach etwas ganz allein ohne Dein Baby und nur für Dich! Das bewirkt Wunder, denn es verbindet Dich mit Deinem Selbst, bevor Du Mama wurdest.

Schritt #5  Sieh das Positive!

Das soll jetzt nicht abgedroschen klingen. Nichts läge mir ferner. Was ich damit meine: Schau doch einmal auf Deine jetzige Situation und benenne 3 Dinge, die Dir wirklich gut gefallen.

Vielleicht profitierst Du ja davon, jeden Tag mit Deinem Baby spazieren zu gehen, weil Du dann an der frischen Luft bist, Vitamin D tankst, Deinen Lieblingspodcast hörst? Vielleicht kannst Du jetzt etwas tun, was Du immer mal tun wolltest, wozu Du aber nie wirklich Muße hattest Vielleicht belebst Du die Beziehung zu Deiner Herkunftsfamilie wieder mehr? Vielleicht gönnst Du Dir den Luxus eines Mittagsschläfchens (sofern Dein Baby schläft…)?

Was es auch ist, richte den Fokus auf das Positive! Das bringt Dich in eine ganz andere Energie, glaube mir!

Dich als Mama einsam zu fühlen, ist total normal und verständlich. Das tun wir allem, vor allem im ersten Jahr. Doch Du kannst etwas unternehmen. Ich wünsche Dir frohes Umsetzen und bin mir sicher, dass Dir diese 5 Schritte aus der Einsamkeit als Mama dabei helfen werden.

Alles Liebe,

Deine Susanne