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Warum Du nicht allein für alles zuständig bist

Der Müll quillt über, die Milch ist alle und das Waschbecken ist schon wieder total dreckig. Ich wage mal zu behaupten, dass das in der ein oder anderen Form überall so ist und dass es oft der Auslöser für Streit ist. Einen Streit, den wir doch eigentlich echt gerne vermeiden wollen, oder?! Wie genau du das vermeidest, und warum du nicht allein zuständig für alles bist, zeige ich dir jetzt. 

Mein Mann und ich haben ein ziemlich gutes Modell gefunden, wie wir uns die Aufgaben im Haushalt aufteilen. Natürlich hat sich das verändert im Laufe der Jahre, natürlich klappt es mal mehr mal weniger gut, aber es funktioniert grundsätzlich.

Bei uns ist immer wieder Thema: Wer hat was im Blick? Ich habe einen guten Überblick, z.B. über den Inhalt unseres Kühlschranks. Mein Mann hat das weniger. Das führt dann schon mal zu Streitigkeiten, aber zunächst steht hinter dieser Aussage null Vorwurf, sondern es ist einfach nur ein Fakt.

Die Frage ist also, was folgt daraus und wie gehen wir damit um?

 

Hier gibt es zwei Ebenen, an denen wir ansetzen können:

Die erste Ebene ist die der gefühlten Zuständigkeit.

Hier geht es darum, einmal dahinter zu schauen, warum wir uns zuständig fühlen.

 

Die zweite Ebene ist die tatsächliche Zuständigkeit.

Hier geht es eher um das Verhandeln mit dem Partner, wer wann welche Aufgaben übernimmt. 

 

Beide Ebenen sind gleichermaßen wichtig..

 …damit wir auch hier den Druck rausnehmen und uns den Alltag erleichtern. Denn mal ehrlich, wer hat schon Zeit und Energie, sich tagtäglich über Haushaltsfragen zu zoffen? 

#1 Die gefühlte Zuständigkeit

Hier greift mal wieder das Frauen- und Mutterbild. Du darfst dich also hier gerne mal hinterfragen, ob es denn tatsächlich stimmt, dass Du zuständig bist, wenn der Mülleimer überquillt, die Milch alle ist oder das Waschbecken total dreckig.

Taucht da in Deinem Kopf die leise Stimme auf, dass DU dich jetzt kümmern musst? Und mit kümmern meine ich auch, Deinen Partner darauf aufmerksam zu machen. 

Wenn dem so ist, schau einfach mal genauer hin. Denn das sind oftmals alte Glaubenssätze, gesellschaftliche Konditionierungen, letztlich Gedanken, die Du verändern darfst.

#2 Die tatsächliche Zuständigkeit

Auf dieser Ebene könnt ihr einfach verhandeln. Wenn Du für Dich klargekriegt hast, dass Du NICHT qua Geschlecht zuständig bist für alles, was das gemeinsame Wohnen betrifft, fühlst Du Dich auch viel freier und entspannter, mit Deinem Partner darüber zu sprechen.

Nehmt Euch einfach mal ein bisschen Zeit, viel Wohlwollen und Zettel und Stift. Dann listet einfach mal alle Aufgaben auf, die es so gibt, und fangt an sie zu verteilen.

Wir haben das damals so gemacht, dass wir uns ausgesucht haben, was wir lieber tun. Ich räume zum Beispiel lieber auf, mein Mann putzt lieber. Wunderbar! Hier ist wichtig, dass Ihr euch liebevoll und neugierig begegnet. Wie du lernst, in deiner Beziehung klar zu kommunizieren, liest du hier.

Keiner hat Bock auf diese ganzen Dinge. Dennoch dürft ihr einen gemeinsamen Weg finden, damit nicht nur du allein dich für Alles zuständig fühlst. 

 

Und jetzt stell dir mal vor, wie Euer Alltag aussieht…

…wenn Du nicht früh schon total geladen bist, weil er mal wieder den Müll vergessen hat.

Stell Dir vor wie viel gelassener und fröhlicher Du in den Tag starten kannst, einfach weil du weiß, dass Du nicht für die Milch verantwortlich bist, sondern dass er sich darum kümmert.

Stell Dir mal vor, was das mit Deinem restlichen Tag macht! Wie viel ruhiger Du vielleicht anstrengende Gespräche im Job führen kannst, weil es morgens nicht schon gleich einen Riesenstreit über das dreckige Waschbecken gegeben hat. Weil du eben nicht denkst, dass du allein für alles zuständig bist. Es macht einfach so unglaublich viel mit uns und unserer Energie.

Möglicherweise ist bei Euch die Situation ziemlich verfahren und Du siehst gar keinen Ausweg mehr. Dann lass uns unbedingt sprechen!

Denn genau das machen wir in meinem 1:1-Coaching: wir schauen dorthin, wo Du es in Deinem vollgepackten Alltag vielleicht gar nicht schaffst hin zu sehen.

 

Wir nehmen uns 6 Wochen lang jede Woche Zeit…

…um herauszufinden, wie Du es gerne hättest, was Dir dabei helfen würde, diesen ganzen Haushaltskram und alles, was da sonst noch mit dranhängt, zu wuppen. Denn das geht! 

Dir scheint das vielleicht gerade nur schwer möglich, doch ich bin da, um Dich in diesem Prozess zu begleiten.

Hol Dir am besten jetzt gleich Deinen Termin für unser halbstündiges Gespräch: calendly.com/susanneschaffrath/ 

Dann erzählst Du mir ganz in Ruhe, was Dich gerade belastet, und ich zeige Dir, wie ich Dir in dem Coaching weiterhelfen kann. Das kostet dich nichts außer Deiner Zeit.

Also wenn Du schon bald starten willst, damit Du dieses leidige Thema oder auch ein ganz anderes endlich in den Griff bekommst, dann melde Dich: calendly.com/susanneschaffrath/

 

Ich freu mich auf Dich!

 

Alles Liebe,

Deine Susanne

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