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Warum Du nicht gern im Sand buddeln musst, nur weil du Kinder hast

Du kennst diese Situation doch bestimmt auch, oder? Du bist mit deinem Kind auf dem Spielplatz, und Eltern spielen mit ihren Kindern im Sand. Doch du hast einfach keine Lust darauf. Und da kommt auf einmal die Erwartung an dich selbst als Mutter auf, alles was dein Kind betrifft, mit Freude machen zu müssen. Glaub mir, ich kenne das so gut. Doch warum du nicht gern im Sand buddeln musst, zeige ich dir hier.

Ich trau mich das immer kaum zu sagen, weil ich so oft auf Unverständnis stoße: Ich mag keinen Sand. Echt nicht. Mich nervt Sand. Nun habe ich aber 2 Kinder im Sandkastenalter. Riesenfreude bei mir, wie du dir vorstellen kannst. Klar, alles kein Drama. Die Kids können wunderbar alleine im Sand spielen.

Allerdings leben wir in einer großen Stadt und müssen immer zu einem Spielplatz gehen, wenn die Kinder im Sand buddeln wollen. Spielplätze sind auch nicht so ganz mein Fall. Ich gehöre definitiv nicht zu den Müttern, die da gerne rumhängen.

Weder sitze ich gerne mit anderen Eltern dort rum, noch buddel ich gern im Sand. Wenn überhaupt, findest du mich aber eher bei den Kindern. Denn offen gestanden habe ich selten Lust auf Sandkastengespräche mit anderen Eltern.

Was gehört bei dir zu den Dingen, die du nicht so gern tust, nur weil du jetzt Kinder hast?

Denn genau darum geht es mir heute: um die Erwartungshaltung an uns Eltern bzw. Mütter alles mit Freude tun zu müssen, was unsere Kinder betrifft.

Dass wir uns plötzlich für Dinge begeistern sollen, nur weil es angeblich zum Elternsein dazugehört, oder weil andere Eltern das tun oder zumindest lautstark davon erzählen.

Oder weil meine Kinder es gerne tun und ich nun das Gefühl habe, ich müsse es auch heiß und innig lieben. Da haben wir es wieder:

Erwartungen! Und die dürfen wir challengen! Immer! 

Ich bin ja der Meinung, dass es unsere eigenen Erwartungen an uns selbst sind, die uns so stressen. Und ja, sie kommen aus verschiedenen Quellen: gesellschaftliche Erwartungen an Frauen und Mütter, Erwartungen unserer Familie, unserer Kinder, Partner usw.

Am Ende stehen wir dann oftmals verunsichert, überfordert und/oder total genervt da. Ich verrate Dir jetzt etwas, was mir so sehr geholfen hat, als ich es wirklich begriffen hatte:

Letztlich sind Erwartungen nur Gedanken, Sätze, Wörter, Buchstaben.

Lass das mal für einen Moment sacken. Denn das ist eine Riesenerkenntnis, die ich hier mit Dir teile. Es sind nur Sätze. Wirklich. Bedeutung bekommen sie nur durch uns. Du kannst also jederzeit Deine Erwartungen hinterfragen.

Sei neugierig, sei kritisch, sei wachsam. Fang an, Deine Gedanken zu beobachten! Wenn Du Dich also dabei beobachtest, wie Du denkst oder glaubst: „Ich habe Kinder, also muss ich jetzt gern im Sand buddeln.“ Dann hinterfrage das einfach mal!

 

Ich habe 3 coole Fragen für Dich dabei:

    1. Warum glaube ich das?
    2. Stimmt das so?
    3. Wer sagt das eigentlich?

 

Du kannst sie alle drei zusammen anwenden oder auch nur eine. Ich verspreche Dir, dass Du damit anfängst, den Turm an Erwartungen an dich als Mutter zumindest zum Wanken zu bringen. Probier es einfach mal aus!
Es ist so wichtig, dass wir unsere Gedanken hinterfragen. Uns schießen jeden Tag unfassbar viele Gedanken durch den Kopf. Und wenn Du die ungefiltert dort kreisen lässt, ohne sie auch nur ein einziges Mal zu hinterfragen, dann macht das Dein Leben super anstrengend. Zurück zum Sand…

Frag dich einmal: Was will ich denn lieber tun?

Am Ende geht es doch nur darum, dass wir in Verbindung treten zu unseren Kindern, oder?! Dass wir Zeit mit ihnen verbringen und spüren, wie es ihnen und auch uns dabei geht. Connecten kannst Du Dich auf so viele verschiedene Arten! Du musst dafür nicht gern im Sand rumbuddeln.

Ich habe noch ein paar konkrete Tips für dich: 

1.    Nimm wahr!

Der erste Schritt ist immer das Wahrnehmen, das Erkennen, und hey, das können wir üben. Und das mache ich auch mit meinen Kundinnen. Wir schauen uns an, was sie denken und fangen an, diese Gedanken zu hinterfragen und Stück für Stück durch neue Gedanken zu ersetzen.

2.    Steh dazu und erlaube es Dir!

Du bist eine erwachsene, coole Frau. Du darfst dazu stehen, dass Du z.B. keinen Sand magst oder was immer es bei Dir ist. Erlaube Dir, so zu fühlen! Es ist OK. Weitere Tipps dazu findest du hier.

3.    Finde Dinge, die auch Dir Spaß machen, um Zeit mit Deinen Kindern zu verbringen.

Vielleicht bastelst Du gern? Vielleicht tobst Du gern? Vielleicht liest Du gerne vor? Vielleicht machst Du gerne Yoga? Dann roll die Matte neben Dir aus und lass Dein Kind in den herabschauenden Hund gehen? Schaust Du Dir gerne Ausstellungen an? Nimm Deine Kinder mit! Habt einfach Spaß zusammen. 

Wir müssen keine Dinge tun, die wir nicht tun wollen, nur weil wir meinen, das gehöre zum Eltern- oder Muttersein dazu. Warum auch? Das würdest Du doch sonst auch nicht tun, oder?! (Naja, vielleicht doch, oder?! Dann darfst Du auch hier mal genauer hinschauen und Deine Gedanken hinterfragen!)

4.    Teile es Dir mit anderen Bezugspersonen auf!

Vielleicht buddelt Dein Partner gern im Sand oder kocht gerne mit den Kindern oder wandert gerne. Oder vielleicht wohnen die Großeltern in der Nähe? Vielleicht gibt es Cousins und Cousinen oder Tante/Onkel. Wer auch immer.

 

Mit diesen ganzen Erwartungen an uns als Mutter und dem Gefühl, sie erfüllen zu müssen, machen wir es uns einfach unnötig viel schwerer. Glaube mir, ich kenne das nur zu gut. 

Doch es geht leichter.

Stell Dir vor, Du machst etwas mit Deinem Kind oder Deinen Kindern, wobei Du total viel Spaß hättest, sodass Du eben nicht innerlich motzend danebenstehen würdest, sondern die Zeit auch genießen kannst.

Klar gibt es immer Dinge, die wir tun, die uns keine Jubelschreie entlocken. Klar stehe auch ich auf dem Spielplatz und buddel ab und zu im Sand. Aber eben nicht ständig und nicht, weil ich denke, es würde von mir erwartet, sondern weil es in dem Moment einfach OK ist für mich.

Stell Dir also vor, Du spürst in diesem Moment nicht den Druck als Mutter allen anderen gerecht zu werden, sondern genießt es einfach – ganz ohne Druck.

Wie viel entspannter du dann wärst, oder?!

Wie viel mehr Spaß Du auch Deinen Kindern vermitteln würdest. Die sähen dann nämlich eine Mama, die authentisch ist in ihrer Freude. Und glaube mir, Kinder spüren das immer. Sie spüren unser Unwohlsein, unsere Zerrissenheit.

Daher erlaube es dir einfach, Du selbst zu sein!

Ja, das mag nur eine Kleinigkeit sein, aber die läppern sich halt über den Tag.

Im Coaching nehmen wir uns viele solcher Kleinigkeiten, die total wesentlich sein können, und auch größere Themen z.B. in Deine Beziehungen oder Deiner beruflichen Situation vor. Was auch immer es ist.

Stell Dir einfach mal vor, statt grummelnd und genervt eine Stunde im Sand zu buddeln, verbringst Du diese Stunde lachend und entspannt mit Deinem Kind. 

Klingt das nicht nach einer total schönen Zeit?

Wie würde sich das positiv auf Deine Laune auswirken? Wie auf Deinen Ton Deinen Kindern gegenüber? Auf Deine Zufriedenheit am Abend?

Einfach nur weil Du Dir erlaubt hast, etwas mit Deinem Kind zu tun, das auch Dir Freude macht. Hey, Du machst das jeden Tag so toll! Das mit den Erwartungen  – und alles andere – kriegen wir auch hin. Du brauchst gerade nur etwas Unterstützung dabei. Ich kann Dir dabei helfen.

Im Coaching machen wir genau das.

Ob mein Coaching gerade passend für Dich ist, besprechen wir im Kennenlerngespräch. Wir sprechen ausführlich über das, was Du ändern willst, und ich zeige Dir, wie ich Dich dabei unterstützen kann.

Für Dich wirkt das alles gerade unlösbar und frustrierend, aber ich kann Dir sagen: Ich mache das jeden Tag. Ich kann viel leichter erkennen, wo Du Dir im Weg stehst und wie Du Schritt für Schritt genau dorthin kommst, wo Du hinwillst. 

Es ist viel einfacher, als du gerade denkst.

Buch Dir einfach jetzt hier Dein Kennenlerngespräch! Wir sprechen dann 30 Minuten und schauen, wie ich Dir helfen kann. Hier geht zu meinem Online-Kalender: calendly.com/susanneschaffrath/

Ich freue mich darauf, von Dir zu hören und Dich besser kennenzulernen! 

Alles Liebe,

Deine Susanne