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Warum Du nicht Mutter des Jahres sein musst

Es gibt diese Tage, an denen man als das Gefühl hat, als Mutter ständig zu scheitern, alles falsch zu machen und sich dann obendrein auch noch selbst deswegen fertig zu machen. An diesen Tagen liegt man dann abends fix und alle im Bett und kapiert die Welt nicht mehr. Vielleicht geht es Dir ja auch manchmal so.

Kennst Du die Netflix-Serie „Workin‘ Moms“? Ich finde ja, dass sie in ihrer absurden Überzeichnung so oft den Nagel auf den Kopf trifft. In einer Folge sagt Nathan zu seiner Frau Kate: „You don’t have to be mother of the year.“ Und was soll ich sagen. Diese Szene passte an diesem Tag, als ich die Folge schaute, so krass gut auf meine Stimmung, dass der Spruch hängen blieb. Ich dachte mir:

Verdammt richtig! Ich muss nicht Mutter des Jahres sein. Ich bin einfach Mutter (und so viel mehr) und das ist vollkommen ausreichend. 

Was heißt denn Mutter des Jahres eigentlich? Dass sie z.B. verdammt viel leistet, darüber spricht und sich andere mit ihr vergleichen. Da steht also Mutterschaft wie auf einem Podest: erhaben, laut und unerreichbar. Und ganz ehrlich, genau so fühlt sich das für viele Mütter, mich eingeschlossen, manchmal auch an. Daher sage ich Dir jetzt ganz laut und deutlich und voller Herzenswärme:

Du brauchst nichts leisten, Du brauchst nichts verlautbaren, Du brauchst Dich mit niemandem vergleichen!

Mir ist es wirklich wichtig, uns alle daran zu erinnern, dass es unsere vorrangigste Aufgabe ist, unseren Kindern ein Dach über dem Kopf (also ein sicheres Zuhause), Essen und Liebe zu geben. Mehr nicht.

Ich weiß, dass wir alle so viiiiiiel mehr tun und sein wollen. Ich weiß, dass wir meinen, von uns würde so unfassbar viel mehr verlangt werden. Doch letztlich brauchen unsere Kinder einfach einen sicheren Raum, etwas zu Essen und Liebe.

Das ist die Basis. Und die schaffen wir alle jeden Tag.

Alles was wir darüber hinaus zu geben und – Achtung – zu leisten imstande sind, ist cherry on the cake. Ja, bedürfnisorientiert, bindungsorientiert, liebevoll, geduldig, selbstlos – was auch immer Dein Idealbild sein mag – alles großartig.

Wenn Du noch Kapazitäten hast. Wenn Du noch kannst, mach all das! Tob Dich aus! Wenn Du aber schlicht nicht mehr kannst aus welchen Gründen auch immer, dann reicht es vollkommen aus, wenn Dein Kind/Deine Kinder versorgt sind mit einem Ort zum Schlafen, Essen und Liebe. Und das darf auch von anderen Bezugspersonen kommen. Denn es gibt auch mal Momente, in denen Du nicht mal das schaffst. Und das ist OK.

Wirklich. Das ist OK. Du bist genug. Einfach so. Lass das bitte mal sacken: Du bist genug.

Was Du stattdessen tun darfst:
  1. Dich JEDEN einzelnen Tag dafür feiern, dass Du aufstehst und 1000 Dinge im Alltag tust und abends wieder ins Bett gehst.
  2. Anerkennen, dass Du so sein darfst, wie Du bist.
  3. Liebevoll mit Dir selbst umgehen, auch und gerade wenn Du Deine eigenen Erwartungen an Dich nicht erfüllst.
  4. Geduldig mit Dir selbst sein.

 

Du musst nicht Mutter des Jahres sein. Du darfst einfach sein. Das reicht.

Stell Dir einfach mal vor, wie Dein Alltag aussähe, wenn Du nicht Mutter des Jahres wärest. Wenn Du Dir erlauben würdest, einfach nur Du zu sein.

Stell Dir vor, Du wachst morgens total müde auf, weil die Nacht extrem unruhig war, Dein Kind war ständig wach und Du konntest nur schwer wieder einschlafen. Du bist also müde und vielleicht gereizt deswegen. Dann will Dein Kind sich nicht anziehen, Ihr müsst aber los und Dir reißt der ohnehin schon dünne Geduldsfaden und Du schnauzt Dein Kind an. Ja, ist nicht ideal. Aber eben auch kein Beinbruch. Erinnerst Du Dich? Dach überm Kopf, Essen & Liebe.

Stell Dir nun also mal vor, Du nimmst es einfach so hin. Ganz ohne irgendwelche Gedanken. Machst einfach weiter. Bist liebevoll zu Dir selbst. Denn Du bist auch in diesem Moment genug. Wie viel entspannter Du dann wärst.

Klingt das nicht nach einem wundervollen Start in den Tag?

Wie würde sich das wohl auf Deinen Arbeitstag auswirken? Wie auf Deine Gespräche, die Du an diesem Tag führen wirst? Auf Deine Zufriedenheit? Einfach nur weil Du Dich nicht noch damit selbst kasteist, nicht so perfekt wie die Mutter des Jahres reagiert zu haben in diesem Moment.

Und im Coaching gehen wir genau auf diese vielen kleinen Dinge ein, denn sie beschweren dich in deinem Alltag, oder?

Hey, Du machst jeden Tag einen Hammerjob! Das mit der Perfektion – und alles andere – kriegen wir auch hin. Du brauchst gerade nur etwas Unterstützung dabei.

Ob mein Coaching gerade passend für Dich ist, besprechen wir im Kennenlerngespräch. Wir sprechen ausführlich über das, was Du ändern willst, und ich zeige Dir, wie ich Dich dabei unterstützen kann.

Für Dich wirkt das alles gerade unlösbar und frustrierend, aber ich kann Dir sagen: Ich mache das jeden Tag. Ich kann viel leichter erkennen, wo Du Dir im Weg stehst und wie Du Schritt für Schritt genau dorthin kommst, wo Du hinwillst. 

Es ist viel einfacher, als du gerade denkst.

Buch Dir einfach jetzt hier Dein Kennenlerngespräch! Wir sprechen dann 30 Minuten und schauen, wie ich Dir helfen kann. Hier geht zu meinem Online-Kalender: calendly.com/susanneschaffrath/

Ich freue mich darauf, von Dir zu hören und Dich besser kennenzulernen! Und denk daran: Du bist genug, so wie du bist. Einfach so.

Alles Liebe,

Deine Susanne