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Wie Du mit Dir selbst sprichst. Mit diesen 3 Schritten zu mehr Selbstliebe

Hast Du schon mal darauf geachtet, wie Du mit Dir selbst sprichst? Was sagst Du zum Beispiel zu Dir, wenn Du in einer Situation mal nicht so (re)agiert hast, wie Du es vielleicht gerne getan hättest. Wie redest Du mit Dir, wenn Dir mal etwas nicht gelungen ist, was Du gerne erreicht hättest? Wie ist Dein Ton Dir selbst gegenüber? Oft sprechen wir nämlich gar nicht liebevoll mit uns selbst. Da schleicht sich ein Ton ein, den wir wahrscheinlich anderen Menschen gegenüber, die uns nahestehen, nicht anschlagen würden. Klingt verrückt? In der Tat!

Doch was meine ich eigentlich damit: Wie Du mit Dir selbst sprichst? Wir alle führen Selbstgespräche, sei es in unserem Kopf oder leise vor uns hinmurmelnd. Fakt ist, wir alle tun es. Was wir jedoch unterschätzen, ist die Macht, die unsere Gedanken haben. Ja, richtig! Was Du denkst und wie Du mit Dir selbst sprichst (nichts anderes sind Gedanken über uns selbst), hat einen Einfluss auf Dich und Deine Gefühle. Nicht umsonst heißt es so schön:

Glaube nicht alles, was Du denkst.

Wenn Du Dir also z.B. denkst: „Na super, haste ja wieder toll hinbekommen!“, dann macht das etwas mit Dir. Ein Beispiel. Stell Dir einmal folgende ganz banale Alltagssituation vor:

Du verschüttest einen Becher Milch. Sie läuft den Tisch hinunter, verteilt sich über den gesamten Stuhl und den Boden.

Mögliche Reaktionen könnten sein: Belustigung, Resignation, Verärgerung. Du könntest dann entsprechend zu Dir selbst sagen:

>> „Ach sowas, jetzt ist mir dieser Becher einfach umgekippt. Zum Piepen!“ (Belustigung)

>> „Oje, nun auch noch der Becher Milch. Passt ja irgendwie zum heutigen Tag…“ (Resignation)

>> „So ein Mist! Ausgerechnet jetzt, wo ich so spät dran bin!“ (Verärgerung)

Soweit so gut. Und dann gibt es die Kategorie, um die es mir hier geht. Wenn sich nämlich ein verurteilender Ton einschleicht. Dann könnte sich das auch so anhören:

>> „Na super, das hast Du ja prima gemacht! Wie kann man nur so tolpatschig/blöd/unfähig… sein!“

Spürst Du, wie wertend diese Reaktion ist? Wie verletzend? Wie gemein? Hier dürfen bei uns sämtliche Alarmglocken schrillen, denn so sollten wir tatsächlich nicht mit uns selbst sprechen. Das hat natürlich Ursachen, die oftmals viel tiefer liegen, als uns in diesen Momenten bewusst ist. Da manifestieren sich u.a. Dinge, die wir selbst sehr oft gehört haben, als wir noch klein waren. Umso mehr Anlass darauf zu achten, wie Du mit Dir selbst sprichst. Denn:

Wir dürfen liebevoll mit uns selbst sprechen.

Die gute Nachricht ist: Du kannst etwas tun! Und zwar jetzt sofort. Du kannst jetzt sofort ändern, wie Du mit Dir sprichst. Ich habe hier 3 Schritte, wie Du das für Dich umsetzen kannst und so lernst, in herausfordernden Situationen wohlwollend mit Dir selbst zu sprechen.

Schritt #1 Hör Dir selbst aufmerksam zu!

Wie so oft beginnt auch hier alles damit, erst einmal wahrzunehmen. Daher achte die nächsten Tage einmal ganz bewusst darauf, wie Du mit Dir sprichst. Hör Dir also selbst zu! Sei dabei ohne Wertung, sondern ganz neutral Vielleicht schreibst Du Dir sogar ein oder zwei Situationen auf und notierst Dir dann, WAS Du jeweils zu Dir selbst gesagt hast und vor allem auch WIE Du es gesagt hast. Denn um beim Becher Milch zu bleiben: Natürlich dürfen wir auch verärgert reagieren. Es wird erst kritisch, wenn sich ein verurteilender Ton einschleicht.

 


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Schritt #2 Was würdest Du Deiner Freundin sagen?

Der absolute Game Changer ist immer die Frage: Wie würdest Du mit einer Freundin sprechen? Stell Dir vor, Deiner Freundin passiert genau diese Situation. Bleiben wir bei dem Milchbecher. Ihr würde die Milch umkippen, just als sie das Haus verlassen muss. Was würdest Du Ihr sagen? Sicherlich nicht: „Mensch, wie konnte Dir denn das jetzt passieren?!“, sondern eher etwas Aufmunterndes, Tröstendes oder Humorvolles, nicht wahr? Jetzt vergleich das einmal mit den Worten, die Du Dir selbst gesagt hättest, und dem Tonfall Dir selbst gegenüber! Na?

 

Schritt #3 Sag genau das zu Dir!

Nimm diese Worte, die Du Deiner Freundin sagen würdest, und sag sie Dir selbst. Pass dabei auch unbedingt den Ton an! Sei also liebevoll mit Dir selbst, sei wohlwollend mit Dir selbst! Warum um alles in der Welt solltest Du schlechter mit Dir reden als mit einer Freundin? Eben!

 

Zusammenfassung

Auch hier handelt es sich wieder um einen Prozess. Es erfordert also Geduld und Übung. Die wirklich wichtige Frage lautet: Willst Du Dich besser fühlen? Willst Du liebevoll mit Dir selbst umgehen? Dann ist das ein möglicher Weg für Dich.

Und weißt Du was? Es hört ja mit Dir nicht auf! So wie Du mit Dir selbst sprichst, wirst Du es sehr wahrscheinlich auch mit Deinem Kind bzw. Deinen Kindern tun. Stell Dir doch bitte kurz vor, Dein Kind stößt den Becher Milch um. Wie reagierst Du da, wenn Du vielleicht eh schon gestresst bist, aus welchen Gründen auch immer? Also mir rutscht da bisweilen genau dieser verurteilende Satz in genau dem Ton raus. Möchte ich meinem Kind dieses Gefühl mitgeben? Nein, ganz sicher nicht! Aber es passiert, und das ist auch okay. Wichtig ist, wie wir anschließend damit umgehen.

Und ich verrate Dir jetzt noch ein Geheimnis: Wenn Du diese Schritte umsetzt, wenn Du also darauf achtest, wie Du mit Dir selbst sprichst, wirst Du auch anders mit Deinen Kindern sprechen. Mega, oder?!

Hier sind sie noch einmal in aller Kürze:

Schritt 1: Ich höre mir selbst aufmerksam zu.

Schritt 2: Ich frage mich, was ich einer guten Freundin in derselben Situation sagen würde.

Schritt 3: Ich sage genau das zu mir und bin so liebevoll mit mir selbst.

 

Ich wünsche Dir gutes Gelingen beim Umsetzen und Üben! Du wirst sehen, es verändert einfach alles, wenn Du dranbleibst und wohlwollend mit Dir selbst sprichst! 

 

Alles Liebe,

Deine Susanne